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Obergünzburg bietet mit seinem Heimatmuseum den Gästen die
Möglichkeit, heimische und bäuerliche Kunst, Gerätschaften und altes Handwerk zu
besichtigen. Von einem berühmten Bürger, Johannes Kaspar ist eine Gemäldesammlung zu besichtigen und der aus Obergünzburg stammende Kapitän Karl Nauer schickte vor dem ersten Weltkrieg eine große Zahl von Sammelstücken aus Neu Guinea nach Obergünzburg, so dass hier im Museum eine Südseesammlung zu besichtigen ist. Dies ist übrigens die größte Sammlung im süddeutschen Raum. Neueröffnung der Südseesammlung im Mai 2009.
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| Geschichte: | ||
| Den Anstoß zur Gründung eines Heimatmuseums gab das Vermächtnis des Obergünzburger Malers Johannes Kaspar (1822-85). Nach dem Tod dieses "Nazareners" hinterließ er der Marktgemeinde zahlreiche Ölgemälde, Skizzen und Zeichnungen. Ergänzt wurde diese Ölgemäldesammlung 1888 durch elf Ölgemälde des einheimischen Künstlers Benedikt Kiechle und um 1890 erstmals ausgestellt. In den folgenden Jahren konnten die Bestände des "Destriks-Museums" durch mehrere Stiftungen beträchtlich erweitert werden. Seit 1961 ist die Sammlung im ehemaligen Pfarrhaus ausgestellt. | ||
| Sammlungen: | ||
| Auf über 500 qm Ausstellungsfläche wird gezeigt: Römerzeit und Hochmittelalter mit Grabungsfunden im Kellergeschoß, Kirchengeschichte, Bruderschaften und Wallfahrtswesen sowie die Stiftskemptische Zugehörigkeit im EG, im 1. Stock wird das Marktwesen, der Nachtwächter, die bayerische Zugehörigkeit sowie Zunft und Gewerbe mit Strumpfwirker und Salitererhandwerk präsentiert. Daneben die Musikabteilung u. A. mit Pyramidenflügel, historische Kleidung und das Vereinswesen. In der Gemäldesammlung im 3. Stock sind neben den Nazarener Bildern Panoramen von Georg Roggenhofer und die Kiechle Gemälde zu sehen. | ||
| Besondere Einrichtungen: | ||
| Wechselnde Sonderausstellungen mit Begleitveranstaltungen auf über 130 qm | ||
| Publikationen: | ||
| Faltblatt, Begleithefte zu den Sonderausstellungen | ||
| Spezialsammlungen: | ||
| Die Südseesammlung von Kapitän Karl Nauer (1874 - 1962). In den zehn Jahren, in denen Kapitän Karl Nauer in der Südsee seinen Liniendienst versah, sammelte er intensiv Gebrauchsgegenstände und kunsthandwerkliche Arbeiten der Eingeborenen aus der Region Melanesiens sowie naturkundliches Anschauungsmaterial. 1913 übergab er diese ethnographische Sammlung der Marktgemeinde, welche bis 1990 im Pfarrstadel untergebracht war. Neueröffnung der Sammlung im neuen Gebäude im Mai 2009. | ||
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